Nur ein kleiner Pieks…

Die Mär von der Glaubwürdigkeit der Impfschadenstatistik und den sicheren Impfungen- 2. Teil…

 

Eine junge Hundedame namens June trat in unser Leben. 11 Wochen alt, verspielt und neugierig. Knabberstangen waren toll, aber wie schafft man es bloss, dass diese blöden Dinger nicht immer wegrutschen?

Ganz einfach – man legt sie Frauchen vor die Füsse und guckt sie mit diesem einmaligen Collie-Blick an… Normalerweise hält sie dem keine 20 Sekunden Stand – und richtig! Sie nimmt die Knabberstange und June-Baby kann nach Herzenslust zubeissen.

Aber plötzlich schreit Frauchen auf und die Knabberstange schmeckt nach Blut. Da haben die beiden Damen nicht aufgepasst und statt in die Knabberstange wurde in Frauchens Daumen gebissen und zwar fest!

Was tun? Ich, also Frauchen, desinfizierte die Wunde, nahm meine homöopathischen Mittel – mir ging es gut, dem Daumen auch.

Nicht im Daumen, sondern in mir begann es aber irgendwann zu pochen. Von Jugend an war mir “eingeimpft” worden: Bei Bissverletzungen Tetanus-Schutz prüfen. Eins wusste ich ganz genau – meine Impfung lag Jahrzehnte und etliche völlig komplikationslos verlaufene Hunde-, Katzen-, Kaninchen- und Meerschweinchen-Bisse zurück. Von allen Dornen der Brombeeren und Rosen im Garten gar nicht zu sprechen.

Aber ich versuchte also vernünftig zu sein und holte mir ärztlichen Rat ein. Selbstverständlich riet er mir dringend zur Tetanus-Impfung. Ich verwies auf meine lebensbedrohlichen Erfahrungen mit der Pockenimpfung (siehe Blog-Beitrag vom 05.07.2015). Die Pocken-Impfung sei auch schlimm gewesen, aber die Tetanus-Impfung sei vollkommen sicher. Ich war es mir nicht und lies ihn entgegen all meiner Überzeugungen zu, den kleinen Pieks.

Nach Hause kam ich noch ohne Probleme. Doch dann ging es los. Mein Schädel drohte zu platzen – ich bekam Angst. Ich wurde müde und jeder Muskel tat mir weh – ich bekam mehr Angst. Ich begann zu schwitzen und hatte Probleme den Mund zu öffnen – ich bekam Panik.

Die Praxis meines Arztes war geschlossen. Ich rief in einem Krankenhaus an. Oooooch, das habe man häufiger bei der Tetanus-Impfung. Ich solle sie besser nie mehr auffrischen lassen. Mit etwas Glück würde es nicht schlimmer werden. Wenn doch, müsse ich sofort kommen, da der Erstickungstod dann drohe. Ich bestand nur noch aus Panik und Wut, unbändige Wut. Hier ging es um mein Leben, das so läppisch abgehandelt wurde!!!

Ich hatte Glück. Der Arztbesuch am nächsten Tag ergab: “Das habe ich noch nie erlebt. Sie sollten sich nie mehr impfen lassen.” Das wollte ich schriftlich – bekam es aber nicht. Meine Frage, was ich denn jetzt im Falle einer Bissverletzung tun solle, da ich ja die Tetanus-Impfung offensichtlich nicht vertrüge, war: “Bis jetzt ist es ja bei Ihnen gut gegangen – das wird es hoffentlich auch weiterhin.” Aha…

Ach ja, und dem Gesundheitsamt als Impfschaden gemeldet wurde das Ganze auch nicht. Da wurde mir klar, warum Impfen so sicher ist – werden die Schäden nicht gemeldet, dann gibt es sie nicht, jedenfalls nicht in den Statistiken, auf die sich alle beziehen.

Und die Impfopfer? Die hatten dann eben kein Glück… Alles Einzelfälle…

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