4 Elemente am Groß-Glockner – Kennenlernen

Samstag, den 20. Juni 2015 – Kennenlernen an der Spirale am Natura – Mystika-Weg:

Diese Spirale hat zwei Eingänge. Folgt man dem einen Eingang, so findet man, was der Mensch braucht. Folgt man dem anderen, findet man, was die Natur braucht. Wir folgten beiden Wegen und zogen auch Parallelen zwischen den Bedürfnissen der Menschen und der Natur.

Bevor ich die Ergebnisse unserer Überlegungen in Stichworten wiedergebe, ein kurzer Hinweis zu den Fotos. Da ich die Privatssphäre meiner Seminarteilnehmer sehr achte, werden die Fotos menschenleer sein. Niemand soll seine Zeit der Selbst- und Naturerfahrung durch ständiges Fotografieren gestört oder sich zu “Werbezwecken” missbraucht fühlen.

Was der Mensch braucht:

Nahrung:

– Für Körper und Geist – Kann Nahrung, die aus Massentierhaltung, Gentechnik- und Pestizid-Landbau kommt, ein Lebensmittel sein? – Was sind Mittel zum Leben -“Iss nichts, was deine Großmutter nicht schon kannte” – Dankbarkeit für unsere Nahrung

Atmung:

– Das erste, das wir tun, wenn wir auf die Welt kommen, das Letzte, bevor wir sie verlassen – Wir können uns die Atemluft nicht aussuchen, es gibt keine “Bioluft”, auch deshalb ist die Luft besonders zu schützen – Atmung verbindet – Einatmung bedeutet  Nehmen, Ausatmung bedeutet Geben

Liebe:

– Liebe deinen Nächsten wie dich selbst – Mutter-/ Vaterliebe – partnerschaftliche Liebe – Feindesliebe – “Auge um Auge macht die ganze Welt blind”(Mahatma Gandhi ) – Liebe zu jeglicher Kreatur – Verantwortung – Vertrauen – bedingungslose Liebe

Anerkennung:

– Lob – Achtung – Respekt – mangelnde Anerkennung von nicht-bezahlter Arbeit – “nur Mutter” – Definition des eigenen Wertes durch die Höhe des Einkommens – wer verdient, was er verdient – wenig Anerkennung schwächt den Selbstwert

Erleuchtung:

– Bewusstheit – den eigenen ” Eingebungen” folgen – Verbindung mit dem, was uns umgibt – das Leben als wertvolles Geschenk annehmen – “Eine Welt in einem Sandkorn sehen und einen Himmel in einer wilden Blume, die Unendlichkeit auf der Handfläche halten und die Ewigkeit in einer Stunde” (William Blake)

Was die Natur braucht:

Platz:

– Welches Recht haben wir, der Natur ihren Platz zu nehmen – Garten”Kultur” als Naturersatz – Zootiere (Natur im Käfig) statt “Problembären” – Regenwaldabholzung

Ruhe:

– In der Ruhe liegt die Kraft – ständige Musikberieselung – Angst vor der Ruhe = Angst vor dem Alleinsein = Angst vor der Konfrontation mit dem Selbst – lass mich in Ruhe/ lass die Natur in Ruhe

Schutz:

Nestwärme – Verantwortung übernehmen – vertrauenswürdig sein – Rücksichtnahme – Braucht die Natur unseren Schutz oder ist sie auf lange Sicht stärker…

Verwandlung:

– von der Raupe zum Schmetterling – von der Eizelle zum Menschen – “Stillstand ist Tod” – Verwandlung/Veränderung macht Angst – Konservierung des Ist- Zustandes – Jugendwahn – Alterungsprozess mit kosmetischen OPs stoppen – das Werden und Vergehen in der Natur im Jahreslauf

Vielfalt:

– Monokulturen statt Artenvielfalt – bunte Bergwiesen voller Blumen und Kräuter – Erziehungsziel: kein Außenseiter sein statt Individualität stärken – “Ebony and ivory live together in perfect harmony…”(Sir Paul Mc Cartney) – “Meine Freunde sind bunt” (Jan Reichmann, mein 19-jähriger Sohn)- Vielfalt = Schönheit

Sophie

Ihnen gefällt, was Sie lesen, dann teilen Sie den Beitrag gerne.