Masern-Impf-Pflicht

Der Bundestag hat es beschlossen: Ab nächstem Jahr gibt es zum ersten Mal nach der Pocken-Impfung, die in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts eingestellt wurde, eine verpflichtende Impfung für Kinder und ausgesuchte Personenkreise – die Impfung gegen Masern. Da dieses Gesetz im Widerspruch zu unserem Grundgesetz und auch zum Infektionsschutzgesetz steht, das solche Zwangsmaßnahmen nur im Falle von lebensbedrohlichen Epidemien erlaubt, bleibt abzuwarten, ob dieses Gesetz wirklich so in Kraft treten kann und wird.

Zunächst lesen sich die Begründungen der Befürworter der Masern-Impf-Pflicht sehr vollmundig. Ziel sei es, diese Erkrankung weltweit auszurotten und Menschen vor dieser Erkrankung zu schützen. Aber kann dieses Ziel überhaupt erreicht werden?

Kann es nicht! Inzwischen gibt es langjährige Erfahrungen aus den vielen Ländern, in denen es eine Masern-Impf-Pflicht gibt, die eindeutig das Gegenteil beweisen und deutlich machen, dass die Zwangsimpfung gegen Masern dazu führt, dass sich die Erkrankung entweder in das Erwachsenenalter verschiebt oder aber Säuglinge befällt. Beides Personenkreise, bei denen die Gefährdungen durch die Maser-Erkrankung und die Komplikationsrate inklusive der Möglichkeit des Todes, eklatant höher ist als im Vergleich zu der Infektion im Kindesalter.

Im Gegensatz zu einer im Kinderalter durchgemachten Masern-Erkrankung führt die Impfung nicht zu einer lebenslangen Immunität. Das bedeutet, dass geimpfte Kinder als Erwachsene nicht gegen das Masern-Virus geschützt sind. Von der WHO, der Welt-Gesundheits-Organisation, wurde erst zu Beginn des Jahres diese Gefahr veröffentlicht. Weitere Auffrischung-Impfungen, wie man sie zum Beispiel bei der Tetanus-Impfung kennt, führen auch nicht zu der gewünschten Immunität.

Des Weiteren wurde festgestellt, dass geimpfte Eltern ihren Kindern keinen sogenannten Nestschutz mitgeben können, der für Kinder in ihrem ersten Lebensjahr jedoch unbedingt nötig und gegebenenfalls lebensrettend sein kann. Das Immunsystem eines Säuglings ist auf genau diesen Nestschutz der Eltern angewiesen, um in einer Lebensphase, in der er selbst noch nicht über ein entsprechend trainiertes Immunsystem verfügt, vor schweren Erkrankungen, zu denen die Masern-Erkrankung eindeutig gehört, geschützt zu sein.

Um einen Eingriff in den Körper eines Menschen rechtlich und moralisch einwandfrei zum Gesetz zu erheben, bedarf es einer Grundlage seriöser und fundierter Fakten. Damit eine Gefährdung der Bevölkerung durch eine solche Zwangsmaßnahme ausgeschlossen werden kann, müsste es zum Beispiel eindeutige Zahlen zu Impf-Komplikationen geben. Gerade an diesen mangelt es aber.

Jeder Arzt und Heilpraktiker ist dazu verpflichtet, Impf-Komplikationen und Impf-Schäden dem Gesundheitsamt zu melden, damit dieses den Schaden, die Komplikation an das Robert-Koch-Institut weiterleiten kann. Das Robert-Koch-Institut kann dann auf der Basis dieser Zahlen die entsprechenden Impf-Empfehlungen weitergeben. Wer aber was als Impf-Komplikation und Impf-Schaden erkennt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Realität zeigt, dass selbst schwere Schäden nicht unbedingt dem Gesundheitsamt gemeldet werden, leichte Schäden gleich gar nicht. Tritt eine Komplikation, ein gesundheitlicher Schaden nicht in kürzestem zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung auf, ist es dem Geschädigten fast unmöglich eine Anerkennung als Impf-Schaden zu erlangen. Nicht nur ich selbst durfte dies an eigenem Leib erfahren. Zwei Impfungen, einmal die Impfung gegen die Pocken als Kind, später die gegen Tetanus als Erwachsene, führten mich in lebensbedrohliche Zustände. Keiner der beiden Fälle wurde ärztlicherseits dem Gesundheitsamt gemeldet. Und die Erfahrung und der Austausch mit vielen Menschen zeigt sehr deutlich, dass ich beileibe kein Einzelfall war. Aber – es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Sieht man sich die gesamte gesundheitliche Entwicklung der Bevölkerung an, so fällt die Zunahme vieler chronischer Erkrankungen bis hin zum Krebs auf. Wirft man dann einen Blick auf die zeitliche Parallelität zur Zunahme der Impfungen, könnte man einen Zusammenhang sehen. Doch leider wird diese auffällige Entwicklung ignoriert. Auch hier – es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Zur Bekämpfung bakterieller Erkrankungen stehen uns von schulmedizinischer Seite Antibiotika zur Verfügung. Eine absolute Errungenschaft zur Bekämpfung lebensbedrohlicher bakterieller Erkrankungen – keine Frage. Leider hat der unverantwortliche Umgang mit dieser Medizin bei nicht-lebensbedrohlichen Situationen und in der Tiermast dazu geführt, dass uns dieses wertvolle Werkzeug bald nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Für Virus-Erkrankungen steht der Schulmedizin kein adäquates Mittel zur Verfügung. In der Erforschung von sogenannten Virustatika fehlt noch der bahnbrechende Erfolg, der lebensrettend sein könnte. Da man jedoch Impfungen zur Verfügung hat, die zumindest für eine gewisse Zeit einen Menschen vor der Infektion mit einer gewissen Anzahl von Viruserkrankungen schützen kann, wird vollkommen einseitig auf dieses Mittel gesetzt, da man sich ansonsten von Seiten der Schulmedizin Viruserkrankungen gegenüber völlig hilflos ausgeliefert sieht.

Eine weitere Frage stellt sich mir, für die ich keine Antwort finden kann. Warum die Masern-Erkrankung? Im Impfkatalog sind noch andere Erkrankungen enthalten, die zu Komplikationen führen können, die Tetanus-Erkrankung gar zum Tode. Auch sterben jedes Jahr viele Menschen an den Folgen der Virusgrippe. Dagegen erscheint die Masern-Erkrankung bei aller Schwere fast harmlos.

Wenn die Abgeordneten des Bundestages also das Wohl der Bevölkerung im Auge haben, warum treffen sie dann die Entscheidung zu einer Zwangsmaßnahme, deren Auswirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung sie überhaupt nicht absehen können und bei der die Erfahrung anderer Länder zeigt, dass die Gefährdung bestimmter Bevölkerungsanteile vergrössert wird?

Durch die Masern-Impf-Pflicht wird die Bevölkerung zu einer Langzeitstudie mit unbekanntem Ausgang gezwungen. Normalerweise ist die Teilnahme an solchen Studien freiwillig. In diesem Fall werden Kinder, die keinerlei Möglichkeiten haben, sich zu wehren oder die Maßnahme zu hinterfragen, skrupellos benutzt. Niemand, der dieses Gesetz beschlossen hat, kann mit Sicherheit sagen, dass diese Masern-Impf-Pflicht der Bevölkerung nicht schadet und Schaden vom Volke abzuwenden ist die oberste Pflicht einer Regierung.

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One thought on “Masern-Impf-Pflicht

  1. Ich danke Dir für Deine Ausführung und Deine offene Stellungnahme für dieses brisante Thema. Brisant nur daher, weil durch Falschaussagen so viele Ängste geschürt wurden, dass kaum ein rationelles Denken und Handeln möglich ist.

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